Ein kurzer Abriss

Am 13. Juli 1891 wurde der Männerchor Gutenberg aus der Taufe gehoben und bot der damals üblichen Liedertafel Paroli. Ein Jahr später kam eine Orchesterabteilung dazu. 1895 zählte die Sängergemeinschaft schon fast 550 Mitglieder. Ab 1905 wurden, in Leipzig beginnend, im Abstand von drei Jahren Mitteldeutsche Buchdrucker-Sängertage veranstaltet.

Nach der Dezimierung im Ersten Weltkrieg wirkten bald wieder 200 Sänger im Chor.

Im Zweiten Weltkrieg kam es wieder zu einer starken Dezimierung der Sänger.
Danach ein schwerer Neubeginn mit Sammlung der verstreuten Mitglieder und Beginn als gemischter Chor.


In den 50er Jahren Begründung der Chorgemeinschaft durch Zusammenlegung des Barnet Licht`schen Chores mit dem Gutenberg-Chor.

In den 60er Jahren traten die Michaelschen Chöre, die Leipziger Singakademie und der Nietner-Michael-Chor der Chorgemeinschaft bei. Nach dem "Mauerbau" konnten die bis dahin bestehenden Kontakte zu Gutenberg-Chören in ganz Deutschland nur noch durch persönliche Kontakte weitergeführt werden. Doch bleiben viele erlebnisreiche Auftritte zu benennen, so z.B. bei den Arbeiterfestspielen in Magdeburg 1961, zur 100-Jahr-Feier der Stadt Eilenburg oder 1986 im Gemeinschaftskonzert „125 Jahre Leipziger Arbeiterchöre“ im Gewandhaus.

1991 konnte die Chorgemeinschaft Gutenberg ihr 100-jähriges Bestehen mit Festkonzert und Festveranstaltung feiern. Aus diesem Anlass wurde der Chor mit der Zelter-Medaille ausgezeichnet.

2001 fand ein Festkonzert und Festkommers aus Anlass des 110-jährigen Bestehens der Chorgemeinschaft statt. Im Jahr 2003 Teilnahme und zwei Auftritte beim Chorfest des Deutschen Sängerbundes in Berlin.




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